Cyber-Sicherheit in der Arztpraxis: Ist Ihre Praxis vorbereitet?

Patientendaten, Befunde, Abrechnung, Terminplanung, Kommunikation und medizinische Systeme – ohne funktionierende IT ist ein moderner Praxisbetrieb kaum noch möglich. Gleichzeitig gehören Gesundheitsdaten zu den besonders schützenswerten Informationen.

Doch was passiert, wenn die Systeme plötzlich nicht mehr verfügbar sind?

Ein Cyber-Angriff kann weit mehr bedeuten als einen ausgefallenen Computer. Im schlimmsten Fall sind Patientendaten nicht erreichbar, Termine und Behandlungen können nicht wie geplant stattfinden oder sensible Informationen gelangen in falsche Hände.

NIS-2 und die zunehmenden gesetzlichen Anforderungen an die Informationssicherheit zeigen deshalb deutlich: Cyber-Sicherheit ist längst auch ein Thema für das Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen.

Ein einfacher Security-Check für Ihre Praxis

Beginnen Sie mit einigen grundlegenden Fragen:

Wo werden Ihre Patienten- und Gesundheitsdaten gespeichert?
Wie werden diese Daten gesichert und sind vorhandene Backups im Ernstfall tatsächlich verfügbar?

Sind Ihre Systeme aktuell?
Wer ist für Updates, Zugriffsrechte und die regelmäßige Überprüfung der IT verantwortlich?

Wer hat Zugriff auf welche Daten?
Sind Benutzerkonten und Berechtigungen eindeutig geregelt und werden Zugänge ehemaliger Mitarbeitender zuverlässig gesperrt?

Was passiert bei einem Cyber-Angriff?
Wissen Ihre Mitarbeitenden, wen sie informieren müssen und welche ersten Schritte einzuleiten sind?

Sind Ihre Mitarbeitenden sensibilisiert?
Phishing-Mails, unsichere Passwörter oder unbedachte Klicks können auch gut geschützte Systeme gefährden.

Ein funktionierendes Sicherheitskonzept sollte deshalb technische Maßnahmen mit klaren Verantwortlichkeiten, regelmäßigen Risikoanalysen, Mitarbeiterschulungen und einem nachvollziehbaren Notfallplan verbinden.

Cyber-Sicherheit ist auch eine Frage guter Organisation

IT-Sicherheit lässt sich nicht allein an einen externen IT-Dienstleister abgeben. Die Technik ist ein wichtiger Bestandteil – genauso wichtig sind jedoch funktionierende Prozesse innerhalb der Praxis.

Wer trägt Verantwortung? Was tun wir bei einem Ausfall? Wo befinden sich unsere Sicherungen? Wie erreichen wir unseren IT-Dienstleister? Und können wir weiterarbeiten, wenn zentrale Systeme plötzlich nicht verfügbar sind?

Genau diese Fragen gehören regelmäßig auf den Prüfstand.

Denn gutes Qualitätsmanagement beschäftigt sich nicht nur damit, wie eine Praxis heute funktioniert.

Es beschäftigt sich auch mit der Frage, wie eine Praxis weiter funktioniert, wenn etwas nicht nach Plan läuft.

formelCuP unterstützt Arztpraxen und MVZ dabei, Risiken und organisatorische Schwachstellen im Praxisalltag zu erkennen, Verantwortlichkeiten zu klären und bestehende QM-Strukturen weiterzuentwickeln.

Qualität nach der Formel: klar. wirksam. menschlich.

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